Aktuelles vom Zoo Leipzig


Aktuelle Pressemitteilungen
vom
Leipziger Zoo

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Erfolgreicher Herbst rundet Jubiläumsjahr ab
Aquariumsanierung und Feuerland-Bau ab 2019
55 – 2018 / 12.12.2018

In seinem Jubiläumsjahr rund um den 140. Geburtstag hat der Zoo Leipzig guten Grund zum Feiern: Zoodirektor Prof. Jörg Junhold hat heute im Rahmen der Jahres-Pressekonferenz auf ein erfolgreiches Jahr zurückgeschaut. „Angefangen mit der Premiere des Magischen Tropenleuchten, der Eröffnung der
Themenwelt Südamerika über unseren Zoo-Geburtstag im Juni bis zum ausgesprochen besucherstarken Oktober haben wir ein extrem spannendes Jahr erlebt“, schätzte Prof. Junhold ein. Mit voraussichtlich 1,7 Millionen Besucher werden rd. 50.000 mehr Gäste als im Vorjahr den Zoo der Zukunft besucht haben und auch die Beliebtheit der Jahreskarten ist mit aktuell 42.000 verkauften Exemplaren in 2018 ungebrochen.
Ab dem 20. Dezember werden mit dem größten leuchtenden Löwen Europas sowie einem mehr als vier Meter großen bunten Lichter-Kolibri weitere Akzente im Konzertgarten gesetzt, die die Vorfreude auf die neuerliche Auflage des Magischen Tropenleuchtens vom 10. Januar bis 3. Februar wecken werden und
auf einen erfolgreichen Jahresschlussspurt hoffen lassen. Erfolgreich lief auch die Aktion „140 Elfchen zum 140. Geburtstag“ von Zoo und Zooschule.
Mehr als 2.500 Einsendungen gab es. Prof. Junhold ehrte heute stellvertretend für die vielen Teilnehmer eine dritte Klasse aus Leipzig und lobte das Engagement der Lehrer und Betreuer, die ihren Schützlingen die Teilnahme schmackhaft gemacht haben. Zudem bedankte sich Zoodirektor Prof. Junhold ausdrücklich beim Freundes- und Förderverein, der nicht nur wachsende Mitglieder- und Patenzahlen vermeldet, sondern in diesem Jahr statt der anlässlich des Geburtstages angekündigten drei Mal 140.000 Euro sogar 700.000 Euro an den Zoo übergeben hat. Insgesamt hat der Verein somit mehr als sieben Millionen Euro Spenden für die Entwicklung des Zoos und das Wohl der Tiere gesammelt.
Zoologie & Artenschutz
Seit der Eröffnung von Pampas, Pantanal und Patagonien im Mai sind neue Tierarten im Zoo heimisch geworden und haben ihre Fans gefunden. Ameisenbären, Pekaris und Capybaras gehören ebenso zu den Neulingen wie Große Maras und Guanakos, bei denen jeweils der erste Nachwuchs geboren wurde. Zu den zoologischen Highlights gehörten zudem die beiden Geburten bei den vom Aussterben bedrohten Schimpansen, der erste Zuchterfolg beim neuen Kronenmaki-Paar sowie bei den Kaiserschnurrbarttamarinen.
Darüber hinaus hat der Zoo Leipzig sein Engagement in aller Welt weiter ausgebaut. Nach der Einführung des Artenschutz-Euros zum Start des vergangenen Jahres erfährt er auch in diesem Jahr große Unterstützung durch die Zoobesucher. Mehr als 655.000 Euro kamen in 2018 bereits zusammen. Neben dem Einsatz in zahlreichen bestehenden Projekten übernimmt der Zoo Leipzig ab 2019 auch die Trägerschaft für ein Projekt zum Erhalt der Cat Ba Languren in Vietnam, intensiviert seine Unterstützung für die Anoas im Nantu Forest auf Sulawesi und fördert eine Studie zum Bestand der großen Raubtiere in Äthiopien.
Abenteuerreiches Zoo-Jahr 2019
Im Jahr 2019 liegt der Fokus im Zoo der Zukunft einerseits auf der Sanierung des historischen Aquariums mit einem Investitionsvolumen von zehn Millionen Euro und dem Bau von Feuerland mit einer Projektsumme von 25 Millionen Euro. Andererseits wird kein Monat ohne ein erlebnisreiches Veranstaltungshighlight vergehen. Tropenleuchten, Entdeckertage, Jubiläen … die Bandbreite ist ähnlich artenreich wie der Tierbestand. Mit den Entdeckertagen Asien und dem Welt-Schuppentier-Tag nimmt der Februar nach dem Tropenleuchten Fahrt auf und mündet in den Entdeckertagen Artenschutz zum Start in den März. Im April locken dann die Entdeckertage Raubtiere, der fünfte Geburtstag des Leoparden-Tals und ein tierisch abwechslungsreicher Osterspaziergang in den frühlingshaften Zoo. Die kleinen Totenkopfaffen stehen bei den Entdeckertagen Affen im Mai ebenso im Fokus wie die beeindruckenden Menschenaffen. Weitere Highlights im Jahresverlauf werden das Fest der Kontinente, der Afrika-Sommer mit dem 15.
Geburtstag der Kiwara-Savanne sowie im September der 50. Geburtstag der Zooschule und die Neuauflage des K!DZ-Riesenkinderfestes sein.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

360-Grad-Tunnel © Zoo Leipzig
360-Grad-Tunnel © Zoo Leipzig

Das Aquarium wird ab 2019 saniert - das neue Foyer © Zoo Leipzig
Das Aquarium wird ab 2019 saniert - das neue Foyer © Zoo Leipzig

Gesamtanlage Feuerland © Zoo Leipzig
Gesamtanlage Feuerland © Zoo Leipzig

Die 3. Klasse der Wilhelm-Wander-Grundschule - stellvertretent für 2500 Teilnehmer am Elfchen-Wettbewerb © Zoo Leipzig
Die 3. Klasse der Wilhelm-Wander-Grundschule - stellvertretend für 2500 Teilnehmer
am Elfchen-Wettbewerb © Zoo Leipzig


Nikolaustag im Zoo
Geschenkideen zum Fest
53 – 2018 / 05.12.2018

Lasst uns froh und munter sein … morgen ist Nikolaustag. Der Zoo Leipzig lädt am 6. Dezember alle Kinder bis 16 Jahre zum kostenlosen Zoobesuch ein. Der Nikolaus erwartet die kleinen Zoobesucher von 15 bis 16 Uhr gemeinsam mit Zoo-Maskottchen Tammi und einem Lama zum gemeinsamen Fototermin. Die Erinnerungsbilder gibt es kostenfrei als Nikolausgeschenk des Zoos dazu.
Gorillajungtier Kio wird ein Jahr alt
Im vergangenen Jahr als Nikolausgeschenk zur Welt gekommen, wird das Gorillajungtier Kio morgen ein Jahr alt. Der jüngste Spross der Gruppe um Silberrücken Abeeku entdeckt das Gehege zunehmend auf eigene Faust und spielt am liebsten mit Kianga, die gestern ihren zweiten Geburtstag feierte. Pongoland ist nicht zuletzt bei den herrschenden Temperaturen ein lohnendes Ziel, kann man dort alle vier Menschenaffenarten unter einem Dach beobachten. Die zahlreichen Jungtiere, die in den verschiedenen Gruppen heranwachsen, garantieren kleinen und großen Zoobesuchern spannende Beobachtungen.
Exotische Weihnachtsgeschenke
Wer auf der Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk für seine Liebsten ist, der hat neben der Zoo-Jahreskarte, die an 365 Tagen Abenteuer verspricht, mit dem African Dinner in der Kiwara-Lodge oder dem Tropenleuchten in Gondwanaland exotische Optionen. Beim African Dinner erleben die Gäste einen unvergesslichen Abend mit afrikanischem Viergangmenü inklusive Getränken und einer Lesung der Leipziger Kabarettistin Uta Serwuschok aus ihrem Buch „Komm, mir gehn bei die Giraffen“. Höhepunkt des Abends ist eine exklusive Tour mit Tierpflegern in das Giraffenhaus und in die Löwenhöhle, bevor die nächtliche Zooatmosphäre vollends in ihren Bann zieht.
Termine: 25.01.2019, 01.02.2019, 08.02.2019, 14.02.2019 (Valentinstag), 22.02.2019. Buchungen ab sofort unter Tel. 0341-5933377.
Im Januar kehrt das Magische Tropenleuchten in Leipzigs Dschungel zurück. Vom 10. Januar bis zum 3. Februar 2019 erstrahlt die Tropenerlebniswelt Gondwanaland immer donnerstags bis sonntags von 17 bis 22 Uhr in faszinierenden Farben. Besucher können sich von leuchtenden Wesen, rhythmischen Klängen und einer bunten Illuminierung verzaubern lassen und erleben eine unvergleichliche Stimmung in Deutschlands größtem tierischen Dschungel.
Die passenden Tickets gibt es unter www.zoo-leipzig.de/eintrittspreise-tickets/.

Tammi und Lama sind am Nikolaustag auch dabei © Zoo Leipzig
Tammi und Lama sind am Nikolaustag auch dabei © Zoo Leipzig

Kumilis Sohn Kio hat morgen Geburtstag © Zoo Leipzig
Kumilis Sohn Kio hat morgen Geburtstag © Zoo Leipzig


Nikolaustag im Zoo
Erinnerungsfoto mit Tammi und Lama
52 – 2018 / 29.11.2018

Adventskalender, Lichterkranz, Räucherkerzen – und der Nikolaustag läuten den Start in den Advent und damit in die geheimnisvollsten Wochen des Jahres ein. Der Zoo Leipzig lädt am 6. Dezember alle Kinder bis 16 Jahre zum kostenlosen Zoobesuch ein. Der Nikolaus erwartet die kleinen Zoobesucher von 15 bis 16 Uhr gemeinsam mit Zoo-Maskottchen Tammi und einem Lama zum gemeinsamen Fototermin. Die Erinnerungsbilder gibt es kostenfrei als Nikolausgeschenk des Zoos dazu. An diesem Tag hat auch Gorilla-Jungtier Kio seinen ersten Geburtstag und freut sich über zahlreiche Geburtstagsgäste in Pongoland.
Zoo in der City
Mit einer voll bestückten Weihnachtshütte ist der Zoo Leipzig auf dem gestern eröffneten Weihnachtsmarkt in der Leipziger Innenstadt präsent. Kuschelige Plüschtiere, spannende (Wimmel-)Bücher sowie Ticket- und Touren-Gutscheine für den nächsten Zoobesuch sind vorrätig. Diese sind für Erwachsene, Kinder und Familien erhältlich und sowohl für Tagestickets, Jahreskarten oder spannende Entdeckertouren einsetzbar.
Exotische Geschenkidee
Das Veranstaltungshighlight in der kalten Jahreszeit: Beim African Dinner in der stilechten Kiwara-Lodge erleben die Gäste einen unvergesslichen Abend mit afrikanischem Viergangmenü inklusive Getränken und einer Lesung der Leipziger Kabarettistin Uta Serwuschok aus ihrem Buch „Komm, mir gehn bei die Giraffen“. Höhepunkt des Abends ist eine exklusive Tour mit Tierpflegern in das Giraffenhaus und in die Löwenhöhle, bevor die nächtliche Zooatmosphäre vollends in ihren Bann zieht. Termine: 25.01.2019, 01.02.2019, 08.02.2019, 14.02.2019 (Valentinstag), 22.02.2019. Buchungen ab sofort unter Tel. 0341-5933377.
Magisches Tropenleuchten im Winter
Wenn die Weihnachtsbäume abgeschmückt und die Adventsmärkte abgebaut sind, erhellt ein neuer Lichtschein die winterliche Dunkelheit: Das Magische Tropenleuchten, das im vergangenen Jahr seine Premiere feierte, kehrt zurück. Vom 10. Januar bis zum 3. Februar 2019 erstrahlt die Tropenerlebniswelt Gondwanaland immer donnerstags bis sonntags von 17 bis 22 Uhr in faszinierenden Farben. Bescher können sich von leuchtenden Wesen, rhythmischen Klängen und einer bunten Illuminierung verzaubern lassen und erleben eine unvergleichliche Stimmung in Deutschlands größtem tierischen Dschungel.
www.zoo-leipzig.de/tropenleuchten.

Tammi und Lama sind am Nikolaustag auch dabei © Zoo Leipzig
Tammi und Lama sind am Nikolaustag auch dabei © Zoo Leipzig

Das Magische Tropenleuchten kehrt zurück © Zoo Leipzig
Das Magische Tropenleuchten kehrt zurück © Zoo Leipzig


Aller guten Dinge sind drei
3. Zebra-Nachwuchs geboren, Entdeckertage und Winterpreise
51 – 2018 / 02.11.2018

Der dritte Grevy-Zebra-Nachwuchs in diesem Jahr ist da! Die 22 Jahre alte Zebrastute Dolly brachte in der Nacht zu Halloween ihr mittlerweile achtes Jungtier zur Welt. Am frühen Morgen entdeckten die Pfleger den Neuankömmling bereits im Stall neben der Mutter. Dolly kümmert sich als erfahrene Mutter fürsorglich um ihren Schützling, der regelmäßig trinkt und einen sehr mobilen Eindruck macht. Bei der heute Morgen vom Zootierarzt routinemäßig durchgeführten Jungtierprophylaxe wurden dem Fohlen außer Vitaminen auch Immunglobuline als Starthilfe verabreicht. Gleichzeitig konnte das Geschlecht eindeutig festgestellt werden: Es handelt sich um eine kleine Stute, die von den Tierpflegern den Namen Klara erhalten hat. Bis auf Weiteres wird der Giraffenlaufstall tagsüber das Review von Dolly und Klara sein. Besucher haben so die Möglichkeit, Klara aus nächster Nähe beobachten zu können. Das Kennenlernen der beiden Junghengste Michael und Joachim, die im Januar und Juli dieses Jahres geboren wurden, und den anderen Herdenmitgliedern wird in den nächsten Tagen erfolgen. Danach findet schrittweise auch die Vergesellschaftung mit den Giraffen, Gazellen, Antilopen und Straußen statt. Vater ist Hengst Henry (10), der im Jahr 2015 nach Leipzig kam. Die Herde ist damit auf 13 Tiere angewachsen.
Entdeckertage Tiere bei Nacht und Winterpreise: Nicht nur der neuerliche Nachwuchs und die seit 1. November geltenden Winterpreise laden in den Zoo ein, auch das Programm der Entdeckertage Tiere bei Nacht verspricht an diesem Wochenende spannende Einblicke in das Leben der Zoobewohner. Im Fokus stehen diesmal die dämmerungs- und nachtaktiven Tiere. „Wie sehen die Schlafgewohnheiten aus?“, „Was passiert bei den Amurleoparden in der Dämmerung?“, „Wieso fallen Vögel beim Schlafen nicht vom Baum?“ oder „Wie gestaltet sich die Nacht bei den Bewohnern Südamerikas?“, Fragen, die an diesen Tagen beantwortet werden.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Zebrastutfohlen Karla © Zoo Leipzig
Zebrastutfohlen Karla © Zoo Leipzig


Gruselwusel und Feuershow
Halloween-Spektakel am 31. Oktober
50 – 2018 / 29.10.2018

Kürbisalarm, Feuershow und Maskenball – das Halloween-Spektakel am 31. Oktober im Zoo Leipzig lässt die Herzen aller Gruselfans höherschlagen. Von 10 bis 20 Uhr erwartet ein tagesfüllendes Programm mit zahlreichen Bühnenauftritten, Mitmach- und Bastelaktionen sowie eine beeindruckende Feuershow die kleinen und großen Halloweenfans. Junge Zoobesucher bis 16 Jahre im Kostüm erhalten an diesem Tag, an dem der Zoo bis 20 Uhr geöffnet ist (letzter Einlass um 19 Uhr), kostenfreien Eintritt.
Das Halloween-Spektakel steht in diesem Jahr in Anlehnung an einen südamerikanischen Brauch erstmals unter dem Motto Dia de los Muertos. Stimmungsvoll, farbenfroh und musikalisch soll Halloween werden – im Gegensatz zum traditionellen Bild der Gruselnacht. Überall im Zoo werden sich Kürbisse und farbenfroh gestaltete Halloween-Dekoration finden. Ein mitreißendes Bühnenprogramm und thematisch passende Bastel- sowie Schminkstationen werden zusätzlich für ein besonderes Flair im Zoo sorgen. Der besondere Tag soll zudem dazu dienen, ausgestorbene Tierarten in Erinnerung zu rufen und die Sensibilität für bedrohte Tierarten zu wecken. Das Halloween-Spektakel bietet überall im Zoo Gelegenheit, das besondere Fest mitzuerleben. Abschließender Höhepunkt ist die Feuershow um 19.30 Uhr im Konzertgarten.
Entdeckertage Tiere bei Nacht am 3. und 4. November
Nach dem Halloween-Spektakel ist in diesem Jahr vor den Entdeckertagen Tiere bei Nacht. Denn unmittelbar am darauffolgenden Wochenende haben die Zoolotsen und Tierpfleger ein spannendes Programm rund um die dämmerungs- und nachtaktiven Tiere erarbeitet und geben zudem Auskunft über die Schlafgewohnheiten der Zoobewohner. Die nachtaktiven Tiere im Vulkanstollen der Tropenerlebniswelt Gondwanaland stehen dabei ebenso im Fokus wie die Fragen „Warum schlafen Koalas so viel?“, „Was passiert bei den Amurleoparden in der Dämmerung?“, „Wieso fallen Vögel beim Schlafen nicht vom Baum?“ oder „Wie gestaltet sich die Nacht bei den Bewohnern Südamerikas?“ Gemeinsam mit den Zoolotsen geht es auf 90-minütige Safaris zu den nacht- und dämmerungsaktiven Tieren. Im Schein von Rotlichtlampen können die Tiere erspäht werden und die zuvor in Gondwanaland selbstgebastelten Lampions erhellen die Zoowege in der Dämmerung. Zudem begeben sich die Zoobesucher auf die Spuren der Fledermäuse und erfahren alles Wissenswerte rund um die wendigen Flieger.
Prof. Jörg Junhold

Halloween in Südamerika © Zoo Leipzig
Halloween in Südamerika © Zoo Leipzig

Guanako am Kürbis © Zoo Leipzig
Guanako am Kürbis © Zoo Leipzig


Bunte Blätter, buntes Programm
Welt-Okapi-Tag und Herbstbasteleien
49 – 2018 / 15.10.2018

Die sächsischen Herbstferien starten heute in ihre zweite Woche und der Zoo Leipzig verspricht ein buntes Herbstprogramm für alle kleinen und großen Besucher. In der Mitmachwerkstatt im Konzertgarten werden Girlanden und Masken gebastelt. Nach getaner Arbeit werden die Gäste gleich nebenan beim Tiergesichterschminken in ihr Lieblingstier verwandelt. Ob Tiger, Zebra, Roter Panda oder Schmetterling – jedes Tier ist möglich. Am Dienstag und Donnerstag (16./18.10.) starten um 11 Uhr die kostenfreien Ferien-Safaris durch die exotischen Erlebniswelten. In 60 Minuten entdecken die Teilnehmer die Vielfalt des Zoos. Montags und mittwochs (15./17.10.) nehmen Zoolotsen wissbegierige Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren um 15 Uhr mit auf die Tour Regenwaldpass (120 Minuten): Mit dem Regenwaldkoffer im Gepäck werden die Tropenhalle und ihre Pflanzen und Tiere entdeckt (Anmeldung unter Tel. 0341-59 33 385, Kosten: 5 Euro).
Welt-Okapi-Tag – Im Zeichen der Waldgiraffe
Am Donnerstag (18.10.) steht das Okapi im Mittelpunkt. Anlässlich des Welt-Okapi-Tages stellen die Tierpfleger um 11 und 15 Uhr die Besonderheiten der stark bedrohten afrikanischen Waldgiraffen, die durch Wilderei und Lebensraumverlust immer weniger werden, vor und beantworten Fragen. Außerdem können an diesem Tag Okapis gebastelt, gefaltet und gemalt werden. Als Okapi-Halter und erfolgreicher Züchter unterstützt der Zoo Leipzig das einzige Schutzprojekt für diese seltene Art – das Okapi Conservation Project im Kongo. Der weltweite Aktionstag macht auf die Situation der Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum aufmerksam.
Südamerikanisches Halloween
Kürbisalarm, Feuershow und Maskenball – das Halloween-Spektakel am 31. Oktober im Zoo verspricht von 10 bis 20 Uhr ein tagesfüllendes Programm mit zahlreichen Bühnenauftritten, Mitmach- und Bastelaktionen sowie eine beeindruckende Feuershow die kleinen und großen Halloweenfans. Zoobesucher bis 16 Jahre im Kostüm erhalten kostenfreien Eintritt. Das Halloween-Spektakel steht in diesem Jahr in Anlehnung an einen südamerikanischen Brauch erstmals unter dem Motto Dia de los Muertos. Stimmungsvoll, farbenfroh und musikalisch soll Halloween werden. Der besondere Tag soll zudem dazu dienen, ausgestorbene Tierarten in Erinnerung zu rufen und die Sensibilität für bedrohte Tierarten zu wecken. Abschließender Höhepunkt ist die Feuershow um 19.30 Uhr im Konzertgarten.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Okapi Zawadi - hat in Leipzig bereits zwei Jungtiere aufgezogen © Zoo Leipzig
Okapi Zawadi - hat in Leipzig bereits zwei Jungtiere aufgezogen © Zoo Leipzig

Farbenprächtiger Herbst im Zoo © Zoo Leipzig
Farbenprächtiger Herbst im Zoo © Zoo Leipzig

Ameisenbärin Bardana am Kürbis © Zoo Leipzig
Ameisenbärin Bardana am Kürbis © Zoo Leipzig


Buntes Herbstgeschehen im Zoo Leipzig
Ferientouren, Mitmachwerkstatt und World Okapi Day
48 – 2018 / 01.10.2018

In den bevorstehenden Herbstferien vom 6. bis zum 21. Oktober bekommen Kinder jeden Alters im Zoo Leipzig wieder ein vielfältiges Ferienprogramm geboten: Ferientouren, Mitmachwerkstatt, Tiergesichterschminken und Regenwaldpass-Touren durch Gondwanaland stehen auf dem Programm.
Die Mitmachwerkstatt ist im Konzertgarten eingerichtet. Hier können Feriengäste beim Maskengirlanden- und Maskenbasteln ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Nach getaner Arbeit laden die Zoolotsen anschließend gleich nebenan ein, sich in sein Lieblingstier verwandeln zu lassen. Ob Tiger, Zebra, Roter Panda oder Schmetterling – jedes Tier ist erlaubt. Jeweils am Dienstag und Donnerstag (09./11./16./18.10.) geht es auf die Entdecker-Herbstferientour durch die Themenwelten Afrika, Asien, Pongoland, Südamerika und Gründer- Garten. In 60 Minuten entdecken die Teilnehmer die Vielfalt des Zoos und seiner Bewohner. Die Herbstferientour ist kostenfrei.
Montags und mittwochs (08./10./15./17.10.) nehmen Zoolotsen wissbegierige Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren mit auf die Tour „Regenwaldpass“ (120 Minuten): Mit dem Regenwaldkoffer im Schlepptau erkunden die Teilnehmer die Tropenhalle auf spielerische Art und erfahren Vieles über den tropischen Lebensraum und die darin beheimateten Pflanzen und Tiere. Dafür ist eine Anmeldung ist im Safari-Büro vorab notwendig. Die Teilnahme kostet 5 Euro.
Am 18. Oktober steht das Okapi im Mittelpunkt des Herbstferienprogramms. Anlässlich des World Okapi Days stellen die Tierpfleger im Rahmen der Kommentierungen um 11 und um 15 Uhr die Besonderheiten der stark bedrohten afrikanischen Waldgiraffen vor. Außerdem können an diesem Tag Okapis gebastelt, gefaltet und gemalt werden. Seit dem Jahr 2005 hält der Zoo Leipzig wieder Okapis und unterstützt, wie alle Halter, das einzige Schutzprojekt für diese seltene Art - das Okapi Conservation Project im Kongo. Der Aktionstag soll auf die Situation der Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum aufmerksam machen und aufzeigen, wie Artenschutz vor Ort funktionieren kann und welche stetig steigende Bedeutung den Zoos in diesem Kontext zukommt.
Das bunte Herbstgeschehen im Zoo Leipzig verlängert sich in diesem Jahr bis zum Halloween- Spektakel am 31. Oktober und den Entdeckertagen Tiere bei Nacht am 3./4. November. Dann geschehen nicht nur geheimnisvolle Dinge im Zoo, sondern es werden auch die dämmerungs und nachtaktiven Tiere des Zoos aufgespürt und beobachtet.
Das gesamte Ferienprogramm inklusive der Uhrzeiten und Treffpunkte finden Sie auf unserer Website www.zoo-leipzig.de.
Prof. Jörg Junhold

Herbstgeschehen im Zoo leipzig _ Elefantenkuh Thura ist bereits auf Halloween eingestellt © Zoo Leipzig
Herbstgeschehen im Zoo leipzig _ Elefantenkuh Thura ist bereits auf Halloween eingestellt © Zoo Leipzig

Okapi im Okapi-Wald © Zoo Leipzig
Okapi im Okapi-Wald © Zoo Leipzig

Alle guten Dinge sind drei
Akkreditierung, Zoo-Hauptstadt 2020 und Auszeichnung
47 – 2018 / 28.09.2018

Erfolgreiche Woche für den Zoo Leipzig: Der Zoo Leipzig hat offiziell die Akkreditierung des Europäischen Verbandes der Zoos und Aquarien (EAZA) erhalten. In einem einwöchigen Screening wurden bereits Anfang des Jahres zahlreiche Aspekte des zoologischen und wirtschaftlichen Betriebes von der Tierhaltung bis zum Besucherservice geprüft und nun im abschließenden Ergebnis für sehr gut befunden. Der Zoo Leipzig erfüllt alle Standards des internationalen Verbandes und erhielt die Akkreditierung mit einem einstimmigen Beschluss des EAZA-Vorstandes. Neue Mitglieder im Verband werden bereits seit einigen Jahren vor dem
Beitritt gescreent. Sukzessive müssen sich nun auch die langjährigen Mitglieder dieser Überprüfung unterziehen. Die Entscheidung wurde im Rahmen der diesjährigen EAZAKonferenz in Athen bekanntgegeben.
Der Zoo Leipzig stand bei der internationalen Tagung, an der mehr als 800 Vertreter europäischer Zoos teilnahmen, noch ein zweites Mal im Fokus der Aufmerksamkeit. Er bekam den Zuschlag für die Ausrichtung der EAZA-Konferenz 2020. „Unsere Bewerbung für diese hochkarätige Tagung hat den Vorstand überzeugt. Wir freuen uns sehr, die Fachwelt bei uns in Leipzig willkommen heißen zu dürfen“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.
Zoo Leipzig verteidigt Platz zwei in Europa
Die drei guten Nachrichten für den Zoo Leipzig komplettierte die Veröffentlichung des europäischen Rankings des Zoo-Experten Anthony Sheridan. Darin verteidigt der Zoo Leipzig den zweiten Platz unter den Zoos in Europa und den Spitzenplatz in Deutschland. Mit 238 Punkten landete Leipzig mit nur fünf Punkten (2015: Wien 236, Leipzig 227) hinter dem Ranking-Gewinner Tiergarten Schönbrunn in Wien und zehn Punkte vor dem drittplatzierten Zoo Zürich. „Leipzig hat in den vergangenen drei Jahren große Fortschritte in seiner Entwicklung gemacht. Insgesamt zeigen die drei führenden Zoos Wien, Leipzig und Zürich, dass eine kontinuierliche Entwicklung und Investitionen von essentieller Bedeutung sind, um im Wettbewerb zu bestehenden und den steigenden Anforderungen an die Tierhaltung sowie den Erwartungen der Besucher gerecht zu werden“, schätzt Zoo-Experte Anthony Sheridan ein. Die Besucher im Zoo Leipzig können gegenwärtig nicht nur die neue Erlebniswelt Südamerika entdecken, sondern dort auch den ersten Nachwuchs bei den Guanakos beobachten und bei tropischen Temperaturen in Gondwanaland ein wenige Tage altes Dikdik-Jungtier erspähen.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Nachwuchs bei den Dikdiks © Zoo Leipzig
Nachwuchs bei den Dikdiks © Zoo Leipzig


Nashornbulle Sudan als Botschafter
Entdeckertage Afrika im Zoo Leipzig
46 – 2018 / 19.09.2018

Afrika erleben: Am Wochenende vom 22. bis 23.09. rückt der Zoo Leipzig die Tierwelt Afrikas und den World Rhino Day in den Mittelpunkt. Mit einem nicht ganz alltäglichen Wettbewerb, dem berüchtigten Kotproben-Quiz, dem Futterschneiden für Giraffe, Nashorn & Co. mit anschließender Verfütterung, Tierpflegergesprächen und Kommentierungen, Informationsständen, dem Basteln von Löwenmasken, der Herstellung von Rosinenhölzern für die Menschenaffen sowie Touren durch die Themenerlebniswelt Afrika sollen nicht nur die Nasen und Hände strapaziert, sondern auch wissenswerte Informationen zur tierischen Vielfalt des Kontinentes an diesen Tagen vermittelt werden. Ein ganztägiges und vielfältiges Programm lädt Interessierte ein, die afrikanischen Tiere näher kennen zu lernen und den Blick für deren bedrohliche Situation im ursprünglichen Verbreitungsgebiet zu schärfen. Vor allem die Zahlen bei den Spitzmaulnashörnern haben in den vergangenen Jahren dramatisch abgenommen. Der Zoo Leipzig konnte sich erst im Dezember letzten Jahres über die Geburt des kleinen Spitzmaulnashorn-Bullen Sudan freuen, der im Gedenken an das letzte männliche, im Jahr 2017 verstorbene Nördliche Breitmaulnashorn seinen Namen erhielt und stellvertretend als Botschafter aller bedrohten Tierarten an diesem Wochenende im Fokus stehen wird.
Internationaler World Rhino Day: Der Welt-Nashorn-Tag soll weltweit auf die starke Gefährdung der Nashörner aufmerksam machen. Die freilebenden Populationen mussten in den letzten Jahren große Verluste verkraften. Nach wie vor ist der internationale Markt und Handel für Wildtierprodukte groß. Vor allem im asiatischen Raum wird das Horn der Nashörner hoch gehandelt. Mittlerweile hat sich ein kriminelles und weltweit agierendes Netzwerk etabliert. Auf internationaler Ebene (Vereinte Nationen) wird intensiv daran gearbeitet, den Wildtierhandel wirksam zu bekämpfen, entschiedener gegen Wilderer vorzugehen und die bedrohten Tierarten intensiver zu beschützen, indem sie in bewachte Reservate umgesiedelt werden. Eine Resolution der Mitglieder der Vereinten Nationen stuft die organisierte Wilderei unter anderem in Bezug auf Nashörner und Elefanten als schweres Verbrechen ein. „Auch wir als Zoo können mit derartigen Aktionstagen die Öffentlichkeit für den Schutz von bedrohten Tierarten sensibilisieren und darüber aufklären, welche Folgen der Wildtierhandel hat. Deshalb beteiligen wir uns aktiv an den Welttiertagen, die ein optimales Podium für die öffentliche Diskussion über den Schutz unserer Natur bieten“, fasst Zoodirektor Prof. Jörg Junhold die Intention der Entdeckertage zusammen.

Nashornbulle Sudan auf der Kopje unterwegs © Zoo Leipzig
Nashornbulle Sudan auf der Kopje unterwegs © Zoo Leipzig

Nashornulle Sudan mit Perlhuhn auf der Kiwara-Kopje © Zoo Leipzig
Nashornulle Sudan mit Perlhuhn auf der Kiwara-Kopje © Zoo Leipzig


Charity im Zoo zugunsten der Uni-Kinderklinik
Am 8. September zum K!DZ-Riesenkinderfest
45 – 2018 / 06.09.2018

Die Kleinen ganz groß: Am 8. September steigt im Zoo Leipzig die nächste Auflage des Charity-Kinderfestes K!DZ zugunsten der Uni-Kinderklinik Leipzig. Moderiert wird der erlebnisreiche Tag von KIKA-Moderatorin Singa, die durch das abwechslungsreiche Bühnenprogramm führt. Von 11.30 bis 18 Uhr präsentieren sich neben DONNIKL, der mit seinem energiegeladenen Mitmachkonzert kleine Partymäuse in Schwung bringt, auch zahlreiche Vereine und Firmen aus Leipzig und dem Umland im Zoo. Passend zur in diesem Jahr neueröffneten Erlebniswelt Südamerika werden die Besucher ein Riesenpuzzle des amerikanischen Kontinents mit den besten Wünschen an die kleinen Patienten der Uni-Kinderklinik versehen. Die Sportakrobaten des BC Eintracht Leipzig 02 begeistern mit einem beeindruckenden Programm vom Kindergartenkind bis zum Weltmeisterschaftsteilnehmer. Mikas Reisen werden von den Stubenhocker
Produktionen aufgeführt und die Hüpfburg vom Jump House Leipzig lädt zum Sprungspaß ein. Am Ende des Tages wartet eine Kinderdisko auf die kleinen und großen Tanzmäuse.
Die Spenden- und Sponsorengelder gehen an die Stiftung Kinderklinik, die u.a. die psychosoziale Begleitung von schwer kranken Kindern und ihren Eltern bei langen Klinikaufenthalten finanziert. Zu den bisherigen Hauptsponsoren gehören der Baumarkt Hornbach, der Konsum und Bullis Bande von RB Leipzig, die ihr Maskottchen mitbringt. Natürlich wird auch Zoo-Maskottchen Tammi beim K!DZ-Riesenkinderfest 2018 dabei sein und gemeinsam mit seinen Freunden kleine und große Zoofreunde zum Strahlen bringen.
Getreu dem K!DZ-Motto Kinder in den Zoo erhalten alle Kinder bis 16 Jahre kostenfreien Eintritt zum Riesenkinderfest.
Das ganze Programm auf www.zoo-leipzig.de/kidz.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor

Tammi und die Lamas sind beim KIDZ-Riesenkinderfest auch dabei © Zoo Leipzig
Tammi und die Lamas sind beim KIDZ-Riesenkinderfest auch dabei © Zoo Leipzig


Abschied im Leoparden-Tal
Akeno und Zivon haben den Zoo Leipzig verlassen
44 – 2018 / 04.09.2018

Abschied im Leipziger Leoparden-Tal: Die beiden Amurleoparden Akeno und Zivon (geb. am 22.04.2017) haben heute Mittag den Zoo Leipzig in Richtung Tierpark
Aschersleben verlassen. Die Abgabe der beiden stattlichen Leopardenkater wurde aufgrund der beginnenden Geschlechtsreife notwendig. Die Entwöhnung von Mutter Mia (5 Jahre, seit 2013 in Leipzig) fand bereits vor einigen Wochen statt und verlief komplikationslos. In Abstimmung mit dem Europäischen Zuchtprogramm (EEP) für diese Art wurde der Tierpark Aschersleben als geeigneter Halter ausgewählt. Die Kater sollen perspektivisch als potentielle Zuchtkater für die EEP-Population zur Verfügung stehen. „Wir freuen uns, dass wir für unsere Tiere einen Zoo in der Nähe finden konnten und das Verladen der Tiere und deren Transport so reibungslos vonstatten ging. Die Tiere sind wohlbehalten in ihrer neuen Unterkunft angekommen“, fasst Seniorkurator Gerd Nötzold den Transfer zusammen.
Der Amurleopard ist die bedrohteste Großkatze weltweit. Die Populationsbestände haben in den vergangenen Jahren dramatisch abgenommen. Aktuelle Schätzungen gehen von weniger als 100 Tieren im natürlichen Verbreitungsgebiet, dem Dreiländereck Russland-China-Nordkorea, aus. Neben den Bemühungen innerhalb der Zoogemeinschaft, neue Halter für diese bedrohte Katzenart zu etablieren, gibt es auf internationaler Ebene große Anstrengungen, Auswilderungsprojekte vor Ort voranzubringen. Die Auswilderung von Großkatzen ist allerdings ein langwieriger Prozess, der gewissenhaft vorbereitet werden muss. Über den nächsten Nachwuchs im Leoparden-Tal entscheidet das EEP, dem die Koordination des Zucht-Managements für diese Tierart obliegt.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Akeno und Zivon im Leopardental © Zoo Leipzig
Akeno und Zivon im Leopardental © Zoo Leipzig

Abtransport der Amurleopardenkater © Zoo Leipzig
Abtransport der Amurleopardenkater © Zoo Leipzig


Tierisches aus Südamerika
Neuer Mieter und erfreulicher Nachwuchs
43 – 2018 / 03.09.2018

Das tierische Treiben in der im Mai eröffneten Erlebniswelt Südamerika nimmt weiter zu: Ameisenbärin Bardana (1 Jahr alt und seit April 2018 in Leipzig) hat Verstärkung bekommen. Gorrie, ein Ameisenbär-Männchen aus dem Blackpool Zoo (GB), ist Ende Juli im Zoo Leipzig angekommen und lebte sich seitdem im rückwärtigen Bereich der Anlage ein. Schrittweise erfolgte das Zusammengewöhnen mit dem ebenfalls ein Jahr altem Weibchen Bardana. Bardana, die im April aus Frankreich kam, hat ihrem Wesen entsprechend sofort Kontakt zu Gorrie aufgenommen und das gegenseitige Kennenlernen forciert. Mittlerweile sind beide den ganzen Tag zusammen und erkunden nun auch gemeinsam neugierig die Freianlage, die sie sich abwechselnd mit den beiden Mähnenwölfen teilen. „Der Vergesellschaftungsprozess bei den beiden verlief bisher sehr gut und wir hoffen, dass wir demnächst in die Zucht einsteigen können“, erläutert Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.
Zuwachs gab es in den letzten Wochen auch in der Flamingolagune der Erlebniswelt Südamerika. Insgesamt sind bereits neun Küken bei den Chileflamingos geschlüpft. „Für uns ist die Zahl der Chileflamingoküken ein großer Erfolg. Generell müssen die Rahmenbedingungen für die Flamingos optimal stimmen damit sie in Brutstimmung kommen und Nester bauen. Das schien in diesem Jahr der Fall zu sein“, freut sich Bereichsleiterin Janet Pambor. Alle Küken werden von ihren Eltern versorgt, sind teilweise bereits allein in der Nähe des Nestes unterwegs und für die Besucher schön zu sehen.
Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Nachwuchs bei den Chileflamingos in der Lagune © Zoo Leipzig
Nachwuchs bei den Chileflamingos in der Lagune © Zoo Leipzig


Gondwanaland ist eröffnet
Tropenerlebniswelt bereichert Zoo Leipzig
45-2011 / 01.07.2011

Die Tropenerlebniswelt Gondwanaland im Zoo Leipzig ist eröffnet. Die ersten Besucher strömten heute morgen kurz nach der offiziellen Freigabe der neuen Halle in den tropischen Regenwald, um die rund 300 Tiere und mehr als 17.000 Pflanzen zu entdecken. Nach mehr als drei Jahren Bauzeit ist damit das größte Projekt des Zoo Leipzig fertig gestellt und für die Öffentlichkeit freigegeben. Zoodirektor Dr. Jörg Junhold verkündete: „Ich freue mich, dass unsere Besucher nun den Regenwald mitten in Leipzig kennenlernen können. Ein Ausflug in den Zoo kann bei uns fortan mit einem Besuch in den Tropen verbunden werden.“
Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, lobte im Rahmen der feierlichen Eröffnung am Vorabend: „Die moderne Architektur und die umweltbewusste Klimatechnik des Gondwanalandes sind bemerkenswert. Sie zeigen: Der Zoo Leipzig ist auf dem richtigen Weg in die Zukunft. Das zeigt sich auch im Konzept, eine artgerechte Tierhaltung und den Schutz der Arten auf so außergewöhnliche Weise mit Bildung und Entdeckertouren zu verbinden. Innovativ und vorbildlich: So präsentiert sich das Gondwanaland - somit aus meiner Sicht zur Zeit auch eines der bedeutendsten touristischen Projekte in Deutschland.“
Auch Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, ist von Gondwanaland überzeugt: „Wenn bei der Entstehung der Tropenerlebniswelt viele unterschiedliche Akteure an einem Strang zogen, so hat das eine Ursache: Was uns hier verbindet, das ist unsere Vision, für Leipzig einen herausragenden Erlebnisort für den weltweiten Arten- und Naturschutz sowie den Klimaschutz zu schaffen.“
Mit der Eröffnung der Tropenerlebniswelt Gondwanaland vollendet der Zoo Leipzig einen großen Meilenstein auf dem Weg zum „Zoo der Zukunft“.
Zeitgleich mit der Tropenhalle ist auch das neue Parkhaus am Zoo Leipzig in Betrieb gegangen. 1375 Parkplätze stehen nun zur Verfügung.
Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor


Quelle des Fotos: Zoo Leipzig GmbH


Quelle des Fotos: Thomas Engelhardt &
pixelwomen Fotostudio
Inhaberin Andrea Kühnemann-Tärre


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Inhaberin Andrea Kühnemann-Tärre

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