Aktuelles vom Zoo Leipzig


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Fotos vom Richtfest Gondwanaland Fotos vom Pressetermin 11.05.2010

Fotos vom Pressetermin 29.07.2010

Fotos vom Pressetermin 09.09.2010

Fotos vom Pressetermin 03.02.2011

Fotos Eröffnung Gondwanaland 01.07.2011

Zoo Leipzig fährt mit neuem Design vor
Goldsponsor Mercedes-Benz konstruiert Tiertransporter
35-2012 / 11.05.2012

Freie Fahrt für den Zoo Leipzig: Angesichts der neuen Fahrzeuge, die künftig mit einem markanten Design unterwegs sein werden, wird so mancher Autofahrer aufschrecken. „Elefant on Tour“ suggeriert der großflächige Aufkleber des neuen Tiertransportfahrzeuges. Im Zuge der regelmäßigen Erneuerung des Fuhrparkes ist jedoch nicht nur am äußeren Erscheinungsbild gearbeitet worden. Insgesamt wurden drei Fahrzeuge von der Mercedes-Benz Niederlassung Leipzig entsprechend der Erfordernisse des Zooalltags ausgebaut. Ein Personentransporter, ein Lastenwagen und ein Tiertransporter.
Vor allem der moderne Tiertransporter wird künftig das Tiermanagement erleichtern. Mussten Transporte bisher an der Witterungslage ausgerichtet werden, kann der Laderaum nun sowohl gekühlt als auch beheizt werden und ist somit wetterunabhängig nutzbar. Über ein Videosystem ist zudem die Überwachung der transportierten Tiere im Laderaum möglich. Die Mercedes-Benz Niederlassung Leipzig, langjähriger Goldsponsor des Zoo Leipzig, hat alle zoologischen und organisatorischen Prämissen des Zoos bei der Umsetzung des Projektes berücksichtigt. „Wir haben bei der Ausstattung und dem Ausbau der Fahrzeuge sehr eng mit Mercedes-Benz zusammengearbeitet. Die Fahrzeuge sind aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Vielmehr noch – sie werden ihn an wichtigen Stellen sogar erleichtern“, schätzt Zoodirektor Dr. Jörg Junhold ein.
Auch Michel Steiskal, Verkaufsleiter Nutzfahrzeuge der Mercedes-Benz Niederlassung Leipzig, betont: „Der Zoo Leipzig hat sehr spezielle Anforderungen an die Fahrzeuge. Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, diese umzusetzen, und für Zoomitarbeiter und Tiere qualitativ hochwertige Arbeits- und Transportmittel zu gewährleisten.“
Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Neue Autos für den Zoo
Quelle der Fotos: Zoo Leipzig GmbH


Zoo-Veranstaltungen im Juni 2012
36-2012/Ei / 10.05.2012

01.06. 10:00 Uhr Tierische Kindertags-Party im Zoo mit dem Leipziger Wochenkurier und einem tollen Spiele-Parcour (halber Zooeintrittspreis f. Kinder v. 4-14 Jahre o. kostenloser Zooeintritt für Kinder mit einem Coupon des Leipziger Wochenkurier),
03./17.06. 9.00-11.30 Uhr Genießerfrühstück in der Hacienda Las Casas, Preis: 14,50 € p. P. (Kinder bis 12 Jahre 7,00 €) inkl. Heißgetränke und 1 Glas Orangensaft, Reservierungen unter 0341- 58 30 957 oder
zooleipzig.1232@sodexo.com,
06.06. 18.30 Uhr Hakuna Matata – Afrika hautnah im Herzen von Leipzig Die exotische Afrikanacht in der KIWARA Lodge mit geführter Entdeckertour, exotischen Künstlern & afrikanischem Buffet, Preis: 65,00 € p. P. (exkl. Getränke), Karten erhalten Sie im Safari-Büro 0341 59 33 385/6,
12.06. 18.30 Uhr Bach – African Reflections, Jazzkonzert zum Bachfest in der Kiwara-Lodge der Band MoZuluArt, Tickets über Bach-Archiv (www.bach-leipzig.de) oder Ticket-online,
16.06. 15.00 Uhr und 16.00 Uhr Das Zookonzert mit dem Zoowärterquintett für Kinder ab 5. Jahre zum Bachfest im Entdeckerhaus Arche, Preis inkl. Zooeintritt: 21,00 € für Erwachsene, 12,00 € für Kinder 4-14
Jahre, Tickets über Bach-Archiv (www.bach-leipzig.de) oder Ticket-online


Besonderer Neuzugang: Goldsponsor
Reiseunternehmen Polster & Pohl engagiert sich
33-2012 / 09.05.2012

Neuzugang im Zoo Leipzig. Dieses Mal ist es kein tierischer Neuankömmling, sondern ein engagierter Partner: Der Zoo Leipzig hat heute seinen neuen Goldsponsor präsentiert. Der Reiseveranstalter Polster & Pohl aus Leipzig zählt ab sofort zu den Unterstützern des Zoo Leipzig. Zoodirektor Dr. Jörg Junhold hat mit den beiden Geschäftsführern die Partnerschaft symbolisch mit der Übergabe einer Patenschaftsurkunde besiegelt. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Polster & Pohl einen neuen Goldsponsor aus Leipzig begrüßen dürfen. Ohne unsere engagierten Partner könnten wir unseren Weg zum Zoo der Zukunft nicht so erfolgreich beschreiten, wie es seit Jahren der Fall ist“, bestätigt Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.
Gesellschaftliches Engagement ist Daniel Polster und Christian Pohl seit nunmehr 15 Jahren ein persönliches Bedürfnis. Als in Mitteldeutschland ansässiges Erfolgsunternehmen sehen sie es als wichtige Aufgabe, soziale Projekte in der Region zu unterstützen und sich darüber hinaus aktiv für den Erhalt der Natur zu engagieren. „Deshalb unterstützen wir ab diesem Jahr als neuer Goldsponsor voller Stolz den Zoo Leipzig“, betont Christian Pohl. „Mit seiner Maßstäbe setzenden Tierhaltung und seiner engagierten Beteiligung an globalen Artenschutzprogrammen zählt er heute zu den führenden Tiergärten der Welt. Unser Sponsoring sehen wir als Anerkennung und Unterstützung für diese hervorragende Arbeit!“
Dass Daniel Polster und Christian Pohl gleichzeitig die Patenschaft für die beiden Löwen übernehmen, war sofort klar. „Als Ur-Leipziger sind wir uns der historischen Bedeutung des Löwen, der bereits seit Jahrhunderten das Stadtwappen der Messestadt ziert, bewusst“, erläutert Daniel Polster die Wahl. „Daher sind wir besonders stolz darauf, für das Wappentier unserer Heimatstadt eine Patenschaft zu übernehmen.“
Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Neuer Goldsponsor: Polster und Pohl
Neuer Goldsponsor: Polster und Pohl

Quelle der Fotos: Zoo Leipzig GmbH


Giraffennachwuchs im Zoo Leipzig
Wildpferdhengst eingelebt
32-2012 / 07.05.2012

Zuwachs in der Giraffenherde: Giraffe Andrea (geb. 05.08.2006 in Givskud) hat am 26. April ein männliches Jungtier, 54 kg schwer und 1,68 m groß, geboren. Von der Herde getrennt, haben die beiden die ersten Tage gemeinsam verbracht, um eine enge Bindung aufbauen zu können. Jetzt sind sie in der Herde zu sehen. Der Nachwuchs hat heute die elfköpfige Herde von Giraffenbulle Max (geb. 27.09.1995 in Leipzig) kennengelernt. Neben dem jüngsten Spross gehören weitere zwei weibliche und drei männliche Nachkommen von Max zur Herde. Mit der erfolgreichen Zucht vermeldet der Zoo Leipzig in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal Nachwuchs bei den vom Aussterben bedrohten Rothschildgiraffen (Giraffa camelopardalis rothschildi).
Auch im Wildpferdgehege gibt es einen Neuzugang: Der achtjährige Przewalski-Hengst Lucky ist im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms aus Meppen in den Zoo Leipzig gekommen. Er soll in der bestehenden Herde mit vier Stuten für Nachwuchs sorgen. Nach seiner Ankunft am 20. April hat er sich zunächst eingewöhnt, bevor er nun gemeinsam mit den anderen Przewalskipferden im Zoo Leipzig zu sehen ist.
Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Giraffenjungtier von Andrea
Giraffenjungtier von Andrea

Quelle der Fotos: Zoo Leipzig GmbH


Kleine Riesenotter heißen Pablo und Diego
Sparkasse Leipzig ist Taufpate
30-2012 / 04.05.2012

Die kleinen Riesenotter in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland im Zoo Leipzig sind heute Vormittag von ihrem Taufpaten Dr. Harald Langenfeld, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Leipzig, getauft worden. Damit heißen die am 19. Dezember 2011 geborenen Jungtiere ab sofort Pablo und Diego. Die Namen wurden im Rahmen eines Namensaufrufes unter den Mitarbeitern der Sparkasse Leipzig, die sich als Goldsponsor des Zoo Leipzig engagiert, ermittelt. Die endgültige Auswahl haben die Tierpfleger getroffen.
Gemeinsam mit ihren Eltern Mutter Madija (geb. 27.08.07 in Dortmund) und Vater Jao (geb. 26.01.08 in Hamburg) haben sich die vier Monate alten Riesenotter in dem überdimensional großen „Taufbecken“ in der Tropenhalle in Bestform präsentiert. Die beiden sind seit ihrer Geburt gut herangewachsen, kontinuierlich schwerer geworden und fressen mittlerweile selbst Fisch. Auch den zur Taufe von Dr. Langenfeld gefütterten Fisch genossen die vier Riesenotter gemeinsam.
„Die gemeinsame Namenssuche mit der Sparkasse Leipzig unterstreicht unsere Partnerschaft auf neue Art. Es ist schön, dass es den unerfahrenen Eltern bei ihrer ersten Aufzucht gelungen ist, zwei Jungtiere großzuziehen. Damit zeigen sie uns auch, dass sie sich in ihrem Gehege wohlfühlen“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Auch Dr. Langenfeld freute sich über die munter spielenden Tiere und sagte: „Als langjähriger Sponsor und Pate haben wir uns über die Gelegenheit gefreut, unsere Mitarbeiter direkt in die Namenssuche einbeziehen zu können. Die hohe Beteiligung zeigt uns, dass unsere Mitarbeiter hinter dem Engagement für den Zoo Leipzig stehen.“
Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Riesenotter getauft
Siegfried Stauche (Freundes- und Förderkreis Zoo Leipzig),
Dr. Harald Langenfeld (Sparkasse Leipzig) und Zoodirektor Dr. Jörg Junhold

Riesenotternachwuchs
Quelle der Fotos: Zoo Leipzig GmbH


Zehn Komodowarane importiert
Zoo Leipzig vergrößert europäische Population
28 - 2012 / 27.04.2012

Sie sind da: Der Zoo Leipzig hat erfolgreich zehn junge Komodowarane (Varanus komodoensis) aus den USA importiert. Der Transport, dem knapp ein Jahr Vorbereitungszeit vorausgegangen ist, ist das Ergebnis globaler Artenschutzanstrengungen und hat im Rahmen eines Austausches zwischen dem europäischen und US-amerikanischen Zuchtprogramm stattgefunden. Ziel des international angelegten Projektes ist es, die genetische Variabilität für die weitere Zucht zu vergrößern, um mittelfristig eine stabile, selbsterhaltende Population auf beiden Kontinenten aufbauen zu können. Im Austausch gegen die zehn in Leipzig eingetroffenen Warane erhalten die USA zehn Exemplare aus Europa. „Mit diesem Projekt zeigt die internationale Zoogemeinschaft in beeindruckender Art und Weise, wie die weltweite Zusammenarbeit für den Artenschutz aussieht“, sagt Zoodirektor Dr. Jörg Junhold, der als Präsident des Weltverbandes der Zoos und Aquarien (WAZA) das globale Populationsmanagement forcieren möchte.
Die jüngst in Leipzig eingetroffenen Komodowarane haben die Reise in den Spezialboxen gut überstanden und leben vorerst in der rückwärtigen Tierhaltung im Zoo Leipzig. Zwei im Oktober 2010 geschlüpfte, weibliche Tiere werden perspektivisch in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland zu sehen sein. Die übrigen werden an zoologische Einrichtungen in Deutschland und Europa abgegeben, um neue Zuchtpaare zu bilden. Bislang war der sieben Jahre alte Kampung, der im Vorjahr als erster Bewohner in die Tropenerlebniswelt Gondwanaland gezogen war, der einzige seiner Art in Deutschland. Bis die Neuankömmlinge aus Amerika im zuchtfähigen Alter sind, werden noch zwei bis vier Jahre vergehen. Dann erst werden die beiden Weibchen Festus und Pantai, die im Zoo Leipzig verbleiben, mit Kampung zusammengelassen – noch sind sie mit einer Länge von etwa 1,20 Meter zu klein und könnten zur Mahlzeit ihres künftigen Zuchtpartners werden.
Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Junges Komodowaranweibchen
Junges Komodowaranweibchen

Quelle der Fotos: Zoo Leipzig GmbH


Premiere in der Kongreßhalle
Erste Veranstaltung erfolgreich absolviert
27 - 2012 / 20.04.2012

Gelungene Premiere: Mit mehr als hundert Teilnehmern hat heute die erste offizielle Veranstaltung im
sanierten Abschnitt der Kongreßhalle am Zoo Leipzig stattgefunden. „Für unsere Fachtagung zum Thema
Architektur und Stahl haben wir hier das perfekte Ambiente gefunden. Die Bedingungen sind optimal und
wir wurden professionell betreut“, sagt Klaus Bröker von der Firma SCHÜCO, die als erster Mieter die
modernisierten Säle in dem Kongress- und Veranstaltungsgebäude genutzt hat.
Nach dem feierlichen Festakt zur baulichen Fertigstellung am 1. Dezember sind in den vergangenen
Wochen die Vorbereitungen für den regulären Veranstaltungsbetrieb vorangetrieben worden, um den
planmäßigen Start mit dem heutigen Event zu realisieren. Die Möblierung, der Einbau modernster
Medientechnik und die organisatorische Vorbereitung wurden fristgerecht abgeschlossen. Als Betreiber und
Vermarkter der Kongreßhalle zeichnet sich der Zoo Leipzig zum einen für die Organisation und
Durchführung von Veranstaltungen für Interessenten selbst verantwortlich. Zum anderen werden die Säle
auch an Agenturen, Dienstleister, Firmen, Kulturträger und Privatpersonen vermietet. Aktuell kooperiert der
Zoo zum Beispiel erfolgreich mit dem CCL der Messe, die als Mieter in der Kongreßhalle Veranstaltungen
durchführen wird.
Möglich wurde die Neuerrichtung und Wiederherstellung der ersten drei Säle des historischen Gebäudes
durch finanzielle Mittel aus dem Konjunkturpaket II. Derzeit laufen die Planungen für den zweiten
Bauabschnitt. Da es während der zweiten Bauphase zu Einschränkungen bei der Nutzung der jetzt bereits
fertig gestellten Gebäudeteile kommen kann, sind verbindliche Buchungen derzeit bis zum 31.07.2013
möglich. Nach Abschluss der Planungen wird über die darüber hinaus gehende Nutzung während der
Bauphase entschieden. Schon jetzt liegen zahlreiche Veranstaltungsanfragen vor. Dabei handelt es sich um
Kulturveranstaltungen, wissenschaftliche Tagungen, Kongresse, Messen und Firmenveranstaltungen sowie
Vermietungsanfragen von Kulturträgern und Vereinen.


Spielplatz wird zum „El Dorado“
Neugestaltung bis Mitte des Jahres
26 - 2012 / 19.04.2012

Der heutige Tag markiert den Start für neuerliche Bauarbeiten im Zoo Leipzig: In den kommenden Wochen wird der Spielplatz am Tierkindergarten in der Themenwelt Südamerika vollständig umgestaltet. Um für Familien mit Kindern ein spannendes Spielangebot zu schaffen, soll das bisherige Gelände optisch und inhaltlich neu ausgerichtet werden. Passend zum Namen „El Dorado“, der an das sagenumwobene Goldland in Südamerika erinnert, soll der Spielplatz Abenteurerherzen jeden Alters künftig höher schlagen lassen.
Ein zehn Meter langer Schaufelraddampfer, der in einem ausgetrockneten Flussbett gestrandet ist, wird das Kernstück der Anlage bilden und auf mehreren Etagen zum Klettern einladen. Auf der Kommandobrücke mit Fernrohr und Steuerrad werden die Kinder zu echten Kapitänen, die über ein Schlauchtelefon mit dem Maschinenraum Kontakt halten können. Zudem werden an der Goldwaschanlage kleine Goldschürfer voll auf ihre Kosten kommen. Darüber hinaus entstehen zahlreiche zusätzliche Spielmöglichkeiten. Während sich die älteren Kinder beim Klettern, Balancieren oder Hangeln austoben können, ist die Kreativität der Jüngsten in der Sandkuchenbäckerei gefordert.
Das „El Dorado“ schließt unmittelbar an den Tierkindergarten an und ordnet sich inhaltlich in die Themenwelt Südamerika ein. Dort befinden sich noch überwiegend alte Gehege, die in den kommenden Jahren schrittweise durch moderne Anlagen ersetzt werden. Die konkreten Planungen zur Fortsetzung des Masterplanes „Zoo der Zukunft“ laufen derzeit.
Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor


Geburten bei Weißgesichtssaki und Dikdik
Abschied von letztem Opossum
25 - 2012 / 17.04.2012

In der Tropenerlebniswelt Gondwanaland im Zoo Leipzig sind zwei Jungtiere zur Welt gekommen. Zum einen haben die Weißgesichtssakis (Pithecia pithecia) Nachwuchs bekommen. Das Jungtier, geboren am 16. März, ist an Mutter Astras Bauch hängend bereits im Gehege unterwegs und für die Besucher zu sehen. Während die Weißgesichtssakis in den Bäumen der weitläufigen Anlage klettern, können im Wasser die Riesenotter mit ihren Jungtieren beim Schwimmen beobachtet werden. Zum anderen ziehen die Dikdiks (Madoqua kikii) ein Jungtier auf, das am 10. April 2012 geboren wurde. Die Besucher erhalten an der Sichtscheibe des Geheges seltene Einblicke in das Aufzuchtverhalten dieser afrikanischen Zwergantilopen, da die Elterntiere bereits zu diesem frühen Zeitpunkt den Aufenthalt im Schaugehege favorisieren. Mit den Nachzuchten bei den bedrohten Tierarten Weißgesichtssaki und Riesenotter beteiligt sich der Zoo Leipzig erfolgreich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP).
Neben den freudigen Meldungen über die jüngsten Zoobewohner muss der Zoo Leipzig auch eine traurige Nachricht verkünden: Das mit drei Jahren betagte Opossum Teddy ist am Wochenende gestorben. Die pathologische Untersuchung hat ergeben, dass altersbedingte Veränderungen an den inneren Organen zu seinem Tod geführt haben. Auf Grund der begrenzten Anzahl von Virginia-Opossums in Europa wird die Haltung dieser nordamerikanischen Tierart im Zoo Leipzig beendet. „Wir konzentrieren uns künftig noch intensiver auf die Haltung und die Zucht bedrohter Tierarten und werden uns bei der Auswahl neuer Bewohner entsprechend an dieser Maßgabe orientieren“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Künftig werden Tüpfelbeutelmarder in dem Gehege in Gondwanaland leben. Sie sind auf dem australischen Festland bereits ausgestorben. Lediglich auf Tasmanien sind sie noch in freier Wildbahn zu finden. Parallel dazu wird an der Beschaffung weiterer bedrohter Arten gearbeitet.
Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Weißgesichtssaki mit Nachwuchs
Weißgesichtssaki mit Nachwuchs

Dikdik mit Nachwuchs
Dikdik mit Nachwuchs

Quelle der Fotos: Zoo Leipzig GmbH


Jungtier starb an Verletzungen
Professionelles Handling bei Elefantenhaltung
24 - 2012 / 11.04.2012

Das Elefantenjungtier, das in der Nacht auf Ostermontag im Zoo Leipzig geboren wurde und kurz darauf verstorben ist, erlag seinen schweren inneren Verletzungen. Das bestätigte die pathologische Untersuchung, deren Ergebnisse seit heute vorliegen. Die erstgebärende Elefantenkuh Hoa (26 Jahre alt, seit 1987 in Leipzig) hatte das Jungtier unmittelbar nach der Austreibung angegriffen und tödlich verletzt. Die genaue Ursache für den Angriff lässt sich nicht klären. Einfluss können verschiedene Faktoren wie Geburtsschmerz und die Unerfahrenheit der Mutter haben. Ein Eingreifen der an der Geburt beteiligten Personen war zu keinem Zeitpunkt möglich.
„Alle an der Vorbereitung und Durchführung der Geburt beteiligten Personen von den Tierpflegern über die Kuratoren und den Tierarzt haben zu jedem Zeitpunkt höchst professionell gearbeitet. Wir verwehren uns gegen Angriffe auf die Kompetenz unserer Mitarbeiter durch externe Akteure, die weder in den Entscheidungsprozess eingebunden waren noch die Rahmenbedingungen kennen“, betont Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Der Zoo Leipzig hatte sich unter Abwägung aller Risiken und im Bewusstsein der möglichen Gefahren für eine möglichst natürliche, stressfreie Geburtsvariante ohne Ketten entschieden. Hoa hat unter der Geburt die Möglichkeit intensiv genutzt, sich zu bewegen. Das wäre an Ketten so nicht möglich gewesen. Zudem wurde das Risiko einer Geburt im Beisein anderer Elefantenkühe auf Grund der Gruppenstruktur, die nicht auf einer natürlich gewachsenen Familiengruppe basiert, für zu hoch eingestuft, so dass darauf verzichtet wurde.
Trotz des Rückschlages bei der Zucht der vom Aussterben bedrohten Asiatischen Elefanten wird der Zoo Leipzig auch zukünftig alles tun, um eine funktionierende Zuchtgruppe aufzubauen. Dabei werden weiterhin alle Möglichkeiten genutzt, die der Elefantentempel Ganesha Mandir als eine der modernsten Anlagen Europas bietet.
Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor


Elefantennachwuchs ist tot
23-2012 / 09.04.2012

Der lange erwartete Nachwuchs bei den Asiatischen Elefanten (Elephas maximus indicus) im Zoo Leipzig ist tot. Das männliche Jungtier von Elefantenkuh Hoa (26 Jahre alt, seit 1987 in Leipzig) wurde in der vergangenen Nacht gegen 1 Uhr geboren. Unmittelbar nach der Austreibung hat die unerfahrene Mutter das Jungtier angegriffen. Ob es zu diesem Zeitpunkt gelebt hat, ist unklar. Die Ergebnisse der pathologischen Untersuchung liegen erst in den nächsten Tagen vor.
Die Geburt selbst ist unter den seit Monaten feststehenden Rahmenbedingungen abgelaufen. Hoa befand sich allein im Laufstall und konnte sich frei bewegen. Ein Eingreifen der anwesenden Zoomitarbeiter war zu keinem Zeitpunkt möglich. „Wir haben uns unter Abwägung aller Risiken und im Bewusstsein der möglichen Gefahren für diese möglichst natürliche, stressfreie Geburtsvariante entschieden. Trotzdem sind Trauer und Enttäuschung nun sehr groß“, kommentiert Zoodirektor Dr. Jörg Junhold, der die ganze Zeit selbst vor Ort war, den traurigen Ausgang der Geburt.
Hoa geht es den Umständen entsprechend gut. Die Geburt selbst war zügig abgelaufen. Das Jungtier hatte ein Gewicht von knapp 130 kg. Die Elefantenkuh befindet sich derzeit hinter den Kulissen, um sich zu erholen und die Nachgeburt auszutreiben, wird aber baldmöglichst wieder in die Gruppe integriert. Insgesamt leben vier Elefantenkühe im Zoo Leipzig. Vater des Jungtieres war Naing Thein, der seit November 2009 in Leipzig ist.
Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor


Zoo-Veranstaltungen im Mai 2012
22-2012/Ei / 08.04.2012

01.05. 10.00 Uhr Tag der Arbeit – Hacienda-Olympiade, Südamerikanischer Sport & Spaß an für Kinder an der Hacienda Las Casas,
02.05. 18.30 Uhr Hakuna Matata – Afrika hautnah im Herzen von Leipzig. Die exotische Afrikanacht in der KIWARA Lodge mit geführter Entdeckertour, exotischen Künstlern & afrikanischem Buffet. Preis: 65 € p.P. (exkl. Getränke). Karten erhalten Sie im Safari-Büro 0341 59 33 385/6.
06./20./27./28.5. 9.00-11.30 Uhr Genießerfrühstück in der Hacienda Las Casas, Preis 14,50 € p.P. (Kinder bis 12 Jahre 7,00 €) inkl. Heißgetränke und 1 Glas Orangensaft, Reservierungen unter 0341- 58 30 957 oder zooleipzig.1232@sodexo.com,
17.05. 10.00 Uhr Christi Himmelfahrt im Zoo – Bunte Bastelaktionen für Kinder an der Hacienda Las Casas,
27./28.05. 10.00 Uhr Historisches Pfingstspektakel mit Gründerzeit-Picknick, Märchentheater und allerlei Überraschungen.


Osterspaziergang im Land der Dickhäuter
Tierisches Spektakel im Zoo Leipzig
21-2012 / 02.04.2012

Ostern steht vor der Tür und die Freude auf den Osterhasen und seine Überraschungen wächst. Um das Wochenende auch mit spannenden Tiererlebnissen zu bereichern, veranstaltet der Zoo Leipzig am Ostersonntag und Ostermontag (08./09. April 2012) jeweils von 10 bis 17 Uhr sein traditionelles tierisches Osterspektakel.
Ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt sorgt bei dem besonderen Osterspaziergang für Unterhaltung und Spannung. Comicheld Schweinevogel führt in diesem Jahr ins „Land der Dickhäuter“. Das Basteln von Dickhäuter-Mobilés und das Malen von Elefant, Nashorn und Zwergflusspferd auf einem Panorama-Großbild sind nur zwei der zahlreichen Mitmachaktionen, die bei der Dickhäuter-Rallye durch den Zoo auf die Besucher warten.
Wer bis zum Zoobesuch noch keine Ostereier gefunden hat, wird bei einer Begegnung mit Lama Horst oder den Ostereseln sicher fündig. Während sich die Kleinen Tiergesichter schminken lassen können und bei Pumpelstrumpfs Puppenshowspektakel auf ihre Kosten kommen, erfahren die Großen bei kommentierten Fütterungen Spannendes über die Zootiere.
Zum Start in die Ostertage und den Osterspaziergang kann das Genießerfrühstück in der Hacienda Las Casas (6./8./9. April von 9 bis 11.30 Uhr, Reservierung unter 0341-5830957) Stärkung bringen. Auch seinen Ausklang findet der Zoobesuch am ehemaligen Schweizer Haus – dort brennt das Osterfeuer.
Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor


Jüngstes Herdenmitglied heißt Akida
Giraffentaufe im Zoo Leipzig
20-2012 / 31.03.2012

Das jüngste Herdenmitglied der Giraffen im Zoo Leipzig ist heute auf den Namen Akida getauft worden. Gemeinsam mit vielen kleinen Zoobesuchern, die zur Saisoneröffnung 2012 gekommen waren, hat Zoodirektor Dr. Jörg Junhold die Taufe des Jungtieres durchgeführt. Aus neun Namen, die die Tierpfleger vorgeschlagen haben, wurde Akida ausgelost. Das afrikanische Wort bedeutet „Anführer“ und wurde von den anwesenden Besuchern für passend befunden. Im Anschluss an die Namenvergabe verfütterten die Kinder begeistert das am Vormittag von ihnen geschnittene Futter.
Akida, der Sohn von Ashanti (geb. 17.08.2001 in Ostrava) war am 22. Februar 2012 zur Welt gekommen und hat sich in den vergangenen fünf Wochen sehr gut entwickelt. Die Herde von Vater Max (geb. 27.09.1995 in Leipzig) umfasst insgesamt zehn Rothschildgiraffen (Giraffa camelopardalis rothschildi). Neben dem Täufling Akida gehören mit Mosegi, Meru, Lira und Kimanu weitere Nachkommen von Max zum Giraffenbestand des Zoo Leipzig.
Der Zoo Leipzig beteiligt sich mit seinen Rothschildgiraffen am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) und trägt mit der erfolgreichen Zucht erneut zum Erhalt der in freier Wildbahn bedrohten Tierart bei. Die Rote Liste ordnet die Rothschildgiraffen als „stark gefährdet“ ein.
Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Akida mit Mutter Ashanti
Akida mit Mutter Ashanti

Giraffentaufe
Giraffentaufe

Quelle der Fotos: Zoo Leipzig GmbH


Frühlingserwachen im Zoo Leipzig
Saisoneröffnung mit Jungtieren und Giraffentaufe
19-2012 / 26.03.2012

Die Temperaturen steigen, die Sonne lacht und die ersten Jungtiere des Jahres gehen in ihren Gehegen auf Entdeckungstour: Damit ist die Zeit für die Saisoneröffnung 2012 im Zoo Leipzig gekommen. Am Sonnabend, 31. März, beginnt das neue Zoojahr mit einem abwechslungsreichen Programm für große und kleine Zoofans. Der Nachwuchs steht dabei getreu dem Motto Frühlingserwachen im Mittelpunkt. Ob bei Riesenotter, Nashorn, Anoa oder Giraffe – überall sind Jungtiere unterwegs und versprechen bei ausgedehnten, individuellen Rundgängen durch den Zoo Leipzig schöne Entdeckungen und Beobachtungen.
Der fünf Wochen alte Sohn unserer Giraffe Ashanti wird um 14 Uhr getauft. Kinder, die im Laufe des Vormittags bei der Futterzubereitung an der Kiwara-Lodge mitmachen, können sich vor Ort als Losfee bewerben, um dann zusammen mit Zoodirektor Dr. Jörg Junhold das jüngste Herdenmitglied zu taufen. Im Anschluss dürfen die kleinen Zoobesucher das vorbereitete Futter an die Giraffen verfüttern.
Während die Zoolotsen auf dem Aquariumsvorplatz die Besucher zum Basteln und Tiergesichter schminken erwarten, sorgen Stelzenläufer und als Pinguine verkleidete Schauspieler vom Eventtheater Caracho überall im Zoo für Unterhaltung.
Der Zoo Leipzig ist am kommenden Wochenende bis 19 Uhr geöffnet. Ab 1. April gelten dann wieder täglich verlängerte Öffnungszeiten: Montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr und am Wochenende sowie an Feiertagen von 9 bis 19 Uhr.
Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Das Giraffenjungtier wird am Samstag getauft.
Das Giraffenjungtier wird am Samstag getauft.

Quelle des Fotos: Zoo Leipzig GmbH


Zwergflusspferde mit Perspektive
Veolia Wasser übernimmt Patenschaft
18-2012 / 21.03.2012

Zoo Leipzig Bronzesponsor Veolia hat die Patenschaft für die beiden Zwergfluss-pferde im Zoo Leipzig übernommen. Damit unterstützt das Leipziger Unternehmen nicht nur den Zoo, sondern indirekt auch den Artenschutz. Denn Zwergflusspferde (Hexaprotodon liberiensis) sind vom Aussterben bedroht. Die Zahl der lebenden Vertreter in der freien Wildbahn ist rückläufig, die Tiere stehen seit 2008 auf der Roten Liste. Zudem ist die Zucht schwierig, da in Zoos weltweit nur etwa 330 Tiere leben und es deutlich mehr weibliche als männliche Zwergflusspferde gibt.
In der Tropenerlebniswelt Gondwanaland lebt ein junges Paar. Zwergflusspferddame Maji (geb. 08. Oktober 2010 in Kerkrade) hat mit Euforio das einzige in 2010 geborene männliche Tier zum Partner bekommen. Der Zoo Leipzig nimmt mit den beiden am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) teil. „Als Zoo setzen wir uns intensiv für den Erhalt bedrohter Arten ein – sowohl im Freiland als auch mit Zuchtprogrammen in Zoos. Wir freuen uns, dass mit Euforio und Maji ein potentielles Zuchtpaar bei uns lebt“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold, der für die kommenden Jahre auf Nachwuchs bei den kleinen Dickhäutern hofft. Auch Veolia-Geschäftsführer Kai Uwe Krauel ist von den Zergflusspferden begeistert: „Wir freuen uns sehr über unsere sympathischen Patentiere. Wasser ist unser Element, und Artenschutz und Artenvielfalt sind uns wichtige Anliegen. Wir wünschen den beiden deshalb ein glückliches Flusspferdleben in Gondwanaland.“
Die Tierpatenschaften im Zoo Leipzig werden vom Freundes- und Förderkreis betreut. Derzeit bestehen rund 1.150 Patenschaften. Weitere Informationen unter www.zoo-leipzig.de/foerdern-helfen/tierpatenschaften/
Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

Veolia-Geschäftsführer Kai Uwe Krauel und
Zoodirektor Dr. Jörg Junhold bei der Patenschaftsübernahme.
Veolia-Geschäftsführer Kai Uwe Krauel und Zoodirektor Dr. Jörg Junhold bei der Patenschaftsübernahme.

Quelle des Fotos: Zoo Leipzig GmbH


Nashornjungtier heißt Naima
Goldsponsor Langnese übernimmt Patenschaft
16-2012 / 16.03.2012

Die frühlingshaften Temperaturen machen es möglich: Das drei Monate alte Spitzmaulnashorn (Diceros bicornis michaeli) im Zoo Leipzig darf nun die Mutterstube verlassen. Neben einem Namen bekam das Jungtier heute auch gleich seinen ersten Paten. Die Kleine heißt fortan Naima und ist künftig das Patentier von Zoo-Goldsponsor Langnese. Während sich Mutter und Tochter gestern bei einer kurzen Generalprobe im Außengehege zeigten, blieben sie heute bei der offiziellen Präsentation trotz geöffneter Tür in ihrem Stall und ließen die interessierten Besucher warten. In den nächsten Tagen werden sich die beiden kontinuierlich an die neue Umgebung gewöhnen.
Der Name Naima, den die Tierpfleger für Sarafines Tochter ausgesucht haben, stammt aus dem Suaheli und bedeutet „glücklich“ und „sorglos“. Erfreut über die gute Entwicklung des Nachwuchses zeigte sich auch Cheftierarzt Dr. Andreas Bernhard: „Die Zucht von Spitzmaulnashörnern ist nach wie vor schwierig und gelingt nur selten. Umso schöner ist es, das Jungtier heranwachsen zu sehen und zu beobachten, wie vorbildlich sich die Mutter kümmert.“ In freier Wildbahn sind Spitzmaulnashörner vom Aussterben bedroht. Als Teilnehmer am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm ist der Zoo Leipzig stolz, mit der am 10. Dezember 2011 geborenen Naima einen Beitrag zum Erhalt der seltenen Tierart zu leisten.
Als langjährigem Sponsor des Zoo Leipzig fiel Langnese die Entscheidung leicht, die Patenschaft für das kleine Spitzmaulnashorn zu übernehmen. Regionalleiter Lutz Kubieziel erklärt: „Wir sind mit einem Verkaufsstand in unmittelbarer Nähe zum Nashorngehege vertreten. Unsere Mitarbeiter werden die kleine Dame täglich sehen. Da lag es nahe, dass wir die Patenschaft übernehmen und damit sowohl den Zoo unterstützen als auch unseren Mitarbeitern eine Freude machen.“
Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor


Quelle des Fotos: Zoo Leipzig GmbH


Quelle des Fotos: Zoo Leipzig GmbH


Horst & Harry: Zurück in der Sommerresidenz
Umzug im Horstmobil von Mercedes-Benz
13-2012 / 12.03.2012

Marketinglama Horst und sein Mitbewohner Harry sind heute gemeinsam im Horstmobil aus dem Winterquartier in die Sommerresidenz im Gründergarten umgezogen. Die eigens zum reibungslosen Transport der Tiere von Mercedes angefertigte Konstruktion erleichtert künftig die Durchführung von Außeneinsätzen der Zoobotschafter. „Mit der Entwicklung und Umsetzung des Projektes hat sich Mercedes-Benz erneut als verlässlicher und kreativer Partner erwiesen, der sich den besonderen Anforderungen im Umgang mit Tieren bewusst ist und sie mit uns gemeinsam meistert“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.
Bisher wurde Horst zumeist in einem Anhänger chauffiert. Dafür war ein entsprechender Führerschein notwendig. Um dies zu vereinfachen, hat der Zoo seinen Mobilitätspartner um Unterstützung gebeten, eine spezielle Transportbox als Kasteneinsatz für einen Mercedes Sprinter zu entwickeln. Umgesetzt wurde dieses Projekt von den Auszubildenden der Mercedes-Benz Niederlassung, die sich mit Eifer und Ideenreichtum der Konstruktion widmeten. Zwei Personen sollten die Box in kurzer Zeit einbauen und fixieren können – eine Herausforderung, die mit Bravur gemeistert wurde. Nachdem ein erster Entwurf von allen Beteiligten für gut befunden wurde, begann die Umsetzung vom Grundgerüst über die Kleinteile bis hin zu den Wandplatten. Das Horstmobil von der Mercedes-Benz Niederlassung wurde der Öffentlichkeit heute beim Umzug der Tiere in das Sommergehege vorgestellt.
Seit nunmehr elf Jahren fördert die Mercedes-Benz Niederlassung Leipzig den Zoo und ist als Goldsponsor der wichtigste Partner in Sachen Mobilität geworden. So wird die motorisierte „Zooflotte“ komplett von Mercedes-Benz zur Verfügung gestellt. Mehr als 60.000 Kilometer haben die Zoomitarbeiter im vergangenen Jahr mit diesen Fahrzeugen zurückgelegt. Dabei gingen zahlreiche Fahrten auf das Konto des Marketinglamas Horst, das gemeinsam mit dem Alpaka Harry als Zoobotschafter in und um Leipzig regelmäßig öffentlichkeitswirksame Termine absolviert.


Quelle des Fotos: Zoo Leipzig GmbH


Vom Großstadtdschungel in die Wildnis
Kampagne von Germanwings und Leipziger Partnern
09 - 2012 / 29.02.2012

Das ist ein Novum: Die Leipzig Tourismus und Marketing (LTM) GmbH und der Zoo Leipzig sind gemeinsam mit dem Flughafen Leipzig/Halle und Germanwings in dieser Woche mit einer groß angelegten Werbeoffensive in das Tourismusjahr 2012 gestartet. Leipzig soll damit verstärkt im Bewusstsein von Privatreisenden als lohnendes Ziel im Städtetourismus verankert werden. Germanwings fliegt den Flughafen Leipzig/Halle von Köln/Bonn und aus Stuttgart an. Der inhaltliche Schwerpunkt der gemeinsamen Kampagne liegt auf dem Zoo. In den kommenden zwei Wochen heißt es deshalb auf den Online-Bannern zahlreicher Buchungsportale sowie auf der Website von Germanwings: „Entdecken Sie Leipzig. Die Tiere der Tropen hautnah erleben – in Gondwanaland.“
Begleitend dazu sind ab Freitag in den Innenstädten von Köln und in der kommenden Woche in Stuttgart Fahrzeuge in entsprechendem Design und mit dem Slogan „Vom Großstadtdschungel in die Wildnis. Fliegen Sie mit Germanwings ins tropische Gondwanaland im Zoo Leipzig“ unterwegs. Aus den Lautsprechern werden exotische Tierstimmen aus Gondwanaland sowie die Aufforderung „Termine gegen Tropen tauschen. In Gondwanaland im Zoo Leipzig“ für Aufmerksamkeit sorgen.
„Mit dieser originellen Werbekampagne werden viele neue Gäste zu einem Besuch der Stadt Leipzig und des Zoos angeregt“, freut sich Volker Bremer, Geschäftsführer der LTM GmbH, über die gemeinsame Aktion. Auch für Zoodirektor Dr. Jörg Junhold ist die Kooperation mit der europaweit agierenden Fluglinie etwas Besonderes: „Schon die ersten Monate seit Eröffnung von Gondwanaland haben gezeigt, dass wir unseren Einzugsbereich wie geplant vergrößern konnten. Wir freuen uns, dass wir zusammen mit Germanwings und dem Airport überregional für Aufmerksamkeit sorgen können.“
Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor


Giraffenjungtier geboren
Amphibien-Aktionstag am 29. Februar
08 - 2012 / 27.02.2012

1,70 Meter groß, 47 Kilogramm schwer: Das sind die Maße, mit denen am 22. Februar 2012 ein junger Giraffenbulle im Zoo Leipzig auf die Welt gekommen ist. Mutter Ashanti (geb. 17.08.2001 in Ostrava) und der Nachwuchs sind wohlauf. Die Herde von Vater Max (geb. 27.09.1995 in Leipzig) besteht nun aus insgesamt elf Rothschild-Giraffen (Giraffa camelopardalis rothschildi). „Wir freuen uns, dass die ersten Tage im Leben des Jungtieres reibungslos gewesen sind und sich Ashanti fürsorglich kümmert“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Bis das Jungtier gemeinsam mit der Herde zu sehen ist, werden aber noch einige Tage vergehen. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass die älteren Jungtiere in der Herde die gehaltvolle Muttermilch trinken und für den Jüngsten nicht genügend übrig bleibt.
Mit einem besonderen Angebot wartet der Zoo Leipzig am kommenden Mittwoch, 29. Februar, auf: Kinder bis 14 Jahre erhalten kostenlosen Eintritt, wenn sie als Frosch verkleidet oder mit Fotos, Aufklebern oder Plüschtieren von Fröschen ausgestattet zum Zoobesuch kommen. Hintergrund ist der von Amphibian Ark ausgerufene Aktionstag, an dem 51 Zoos in 17 Ländern auf die Bedrohung und den Schutz von Amphibien aufmerksam machen. Der Zoo Leipzig engagiert sich seit 2009 mit einer eigenen Zuchtstation für Nasenfrösche für den Erhalt einer bedrohten Amphibienart. Mit mehr als hundert Jungtieren läuft das Projekt in Chile sehr erfolgreich. Im Entdeckerhaus Arche im Zoo Leipzig können junge Tierfreunde am bevorstehenden Schalttag bei Mal- und Bastelstationen sowie beim Froschweitsprung ihre Geschicklichkeit erproben und selbstgemachte Souvenirs herstellen.
Interessierte Schulklassen werden gebeten, sich vorab im Safaribüro anzumelden (Telefon 0341-59 33 385 oder per Email safaribuero@zoo-leipzig.de).
Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor


Quelle des Fotos: Zoo Leipzig GmbH


Zoo bei Nacht
Neue Termine für die Abendtouren
07 - 2012 / 21.02.2012

Es geht wieder los: Der Zoo Leipzig startet mit der Neuauflage der beliebten Abendtouren. Auf einem 90-minütigen Rundgang zu ausgewählten dämmerungs- und nachtaktiven Tieren erleben Zoofans den Tiergarten auf ganz neue Weise. Der Zoo bietet mit dieser Nachtsafari besondere und seltene Einblicke in das Leben der Zoobewohner, denn manche Arten wie Mähnenwölfe und der Kleine Panda werden erst im Dunkeln aktiv. Sowohl Jahreskartenbesucher als auch Erstbesucher kommen bei dem Erlebnis Zoo bei Nacht voll auf ihre Kosten.
Die Abendtouren starten jeweils um 19.30 Uhr (im April um 20.30 Uhr) am Haupteingang des Zoos. Karten zum Preis von 13 Euro für Erwachsene und 9 Euro für Kinder (Jahreskartenbesitzer Erwachsene 11 Euro, Kinder 7 Euro) können ab sofort im Safaribüro (Tel. 0341/ 59 33 385) reserviert werden. Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.
Die Abendtouren finden an folgenden Tagen statt:
24. / 25. Februar 2012
09. / 10. März 2012
23. / 24. März 2012
13. / 14. April 2012
27. / 28. April 2012
Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor


Quelle des Fotos: Zoo Leipzig GmbH


Neue Website ist online
Relaunch verbessert Benutzerführung
03-2012 / 20.01.2012

Der Neustart ist perfekt: Der Zoo Leipzig ist ab sofort mit einer neuen Website im weltweiten Netz zu finden. Unter www.zoo-leipzig.de können Fans des Zoo Leipzig, Zoobesucher und Interessierte auf virtuelle Entdeckungstour gehen und sich Anregungen für ihren Zoobesuch holen. Auf mehr als 160 Seiten erfährt man alles Wissenswerte über die Tiere, die Themenwelten, Entdeckertouren sowie Gastro- und Veranstaltungsangebote. Die mehr als 1500 Fotos und zahlreichen 360°-Rundblicke geben einen Vorgeschmack auf das, was man bei einem Besuch im Zoo Leipzig alles entdecken kann. Anhand der persönlichen Eindrücke und Vorlieben kann bereits am heimischen Computer ein individueller Rundgang zusammengestellt und ausgedruckt werden. Das erstmalig im Onlineangebot befindliche Tierlexikon hält neben Informationen rund um mehr als 90 Arten auch kleine Anekdoten bereit.
Der Relaunch verbessert darüber hinaus auch im Servicebereich die Möglichkeiten. Ein Schwerpunkt bei der Neugestaltung der Website lag auf der Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit. Möglich sind die Bestellung von Eintrittskarten, die Buchung von Entdeckertouren mit den Zoolotsen sowie die Anfrage von Abendevents und individuellen Privat- oder Firmenveranstaltungen. „Die neue Website markiert einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zum ‚Zoo der Zukunft‘. Moderne Kommunikation und die Möglichkeit, sich online zu informieren und Dinge zu erledigen, gewinnen stetig an Bedeutung. Wir wollen für unsere Zoobesucher auch in diesem Bereich mit der Zeit gehen“, begründet Zoodirektor Dr. Jörg Junhold den Relaunch und die Erweiterung des Online-Angebotes.
Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor


Besucherzahl des Jahres 2011 liegt vor
Erste Neuzugänge in 2012: Anoa und Lippenbären geboren
01-2012 / 06.01.2012

Das Jahr 2011 ist für den Zoo Leipzig auch in den letzten Wochen erfolgreich zu Ende gegangen. Kurz vor Weihnachten und „zwischen den Jahren“ besuchten täglich bis zu 6.000 Menschen den Zoo, weit mehr als erwartet.
Die Gesamtbesucherzahl des Jahres 2011 im Zoo Leipzig beträgt: 2.098.075 Von diesen Gästen erstanden 38.732 eine Jahreskarte – auch hier liegt die Zahl deutlich über den Erwartungen. Damit hat der Zoo zum ersten Mal in seiner Geschichte die Marke von 2 Millionen Besuchern überschritten. Auch die Zooschule konnte erstmals über 10.000 Schüler begrüßen.
Nachdem wie berichtet noch kurz vor Jahresende besondere Tiergeburten bei den Riesenottern und Spitzmaulnashörnern für Freude bei Kuratoren, Tierpflegern und Besuchern gesorgt haben, erblickten auch im neuen Jahr schon seltene Neuzugänge das Licht der Welt.
Anoa Bianca brachte in der Nacht zum 2. Januar ein gesundes Bullenkalb zur Welt. Sein Gewicht beträgt 6,8 kg. Mutter und Kind sind wohlauf, allerdings für die Besucher auf Grund der kühlen Witterung derzeit noch nicht zu sehen. Anoas sind in ihrer indonesischen Heimat Sulawesi vom Aussterben bedroht, daher ist jede Geburt wichtig für den Fortbestand der Art. Das Internationale Zuchtbuch (ISB) sowie das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) werden im Zoo Leipzig geführt.
In der Nacht zum 4. Januar brachte Lippenbärin Ludmilla zwei Jungtiere zur Welt. Auch hier geht es Mutter und Nachwuchs gut. Der Nachwuchs wird aber noch eine längere Zeit in der für Besucher nicht einsehbaren Mutterstube untergebracht sein. Das EEP für Lippenbären wird seit 2011 in Leipzig geführt.
Hinweis für Pressevertreter: Film- und Fotoarbeiten sind bislang nicht möglich. Wenn die Jungtiere gemeinsam mit den Eltern die Gehege erkunden, werden wir Sie informieren.
Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor


2011- Ein Jahr der Höhepunkte
Besucherrekord: Zwei-Millionen-Marke geknackt
82-2011 / 16.12.2011

Das Jahr 2011 geht als ein ganz besonderes in die Geschichte des Zoo Leipzig ein. Ein Höhepunkt folgte auf den anderen, ein Superlativ auf den nächsten: Europas größte Tropenhalle, die Tropenerlebniswelt Gondwanaland, hat nach dreieinhalb jähriger Bauzeit den Betrieb aufgenommen. Das bekannteste Opossum der Welt hat international für Aufmerksamkeit gesorgt. Zoodirektor Dr. Jörg Junhold hat die Präsidentschaft beim Weltverband für Zoos und Aquarien übernommen und der Leipziger Tourismuspreis ging an den Zoo. Mit der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts der Kongreßhalle Leipzig ist das größte, sächsische Projekt im Rahmen des Konjunkturpakets II fristgerecht fertiggeworden. Und zwei Wochen vor dem Jahresende wurde am gestrigen Donnerstag erstmals seit Bestehen des Zoos die Zwei-Millionen-Marke bei den Jahresbesuchern überschritten und damit die Planzahl (1,73 Mio.) sowie das Vorjahresergebnis (1,56 Mio) deutlich übertroffen. Zoodirektor Junhold zog angesichts dieser Energieleistung seines Teams in den vergangenen Monaten ein durchweg positives Fazit: „Die Zoomannschaft hat in diesem Jahr Unvorstellbares geleistet. Parallel zu den Investitionsprojekten haben wir unseren zoologischen Betrieb auf höchstem Niveau realisiert und unseren Besuchern einzigartige Erlebnisse ermöglicht.“ Auf dem Erreichten werde man sich aber nicht ausruhen, kündigte Junhold an. Im kommenden Jahr werde der bisherige Fortschritt bei der Umsetzung des Masterplanes „Zoo der Zukunft“ inklusive der Realisierung von Gondwanaland evaluiert: „Im Herbst 2012 wollen wir die Ergebnisse sowie die Planung für die dritte Phase vorlegen.“
Kommende Aufgaben
Bis dahin werden bereits kurzfristig erste Maßnahmen umgesetzt. Auf Grund der baulichen Gegebenheiten an der Bärenburg sowie der Pinguinanlage wird an beiden Gehegen im ersten Quartal die Tierhaltung beendet. Während die Pinguine vorübergehend in den Gründer-Garten umziehen werden, sind für die Besucher dann keine Brillenbären mehr zu erleben. Für die drei Tiere, die derzeit noch im Zoo Leipzig gehalten werden, werden neue Unterbringungsmöglichkeiten geschaffen. So lebt Balu bereits in einem rückwärtigen Gehege. Der zweite Bär, Navaro, wird nach Aschersleben abgegeben. Derzeit wird noch geprüft, ob auch Bärendame Bianca dort aufgenommen wird. Anderenfalls wird auch sie ein Gehege hinter den Kulissen beziehen. Ziel bei den bevorstehenden Umbauarbeiten ist es, die unter Denkmalschutz stehende Bärenburg als historische Zooanlage zu erhalten.
Zoologische Raritäten 2011
Mit der Besetzung der Tropenerlebniswelt Gondwanaland sind rund 40 neue Tierarten in den Zoo Leipzig eingezogen. Der einzige Komodowaran Deutschlands gehört dabei ebenso zu den Raritäten wie die Tüpfelbeutelmarder und der Sunda-Gaviale. Erste Zuchterfolge gelangen bei den Tüpfelbeutelmardern sowie den Braunen Landschildkröten. Auch außerhalb der Tropenhalle sind bei bedrohten Tierarten Jungtiere geboren worden. So kamen bereits im Januar vier Mähnenwölfe und am vergangenen Sonnabend (10. Dezember) ein Spitzmaulnashorn zur Welt. Mutter Sarafine kümmert sich bislang tadellos um den Nachwuchs.
Abschied nehmen hieß es auf der Savanne: Die Weißbartgnus hatten auf der Anlage für zuviel Unruhe bei den anderen Huftieren gesorgt und mussten Leipzig verlassen. Elefantendame Salvana ist trächtig in ihren Heimatzoo Hamburg zurückgekehrt. Im September musste Opossum Heidi auf Grund von Altersschwäche eingeschläfert werden.
Entwicklungen im Veranstaltungsbereich
Großen Zuspruch fanden im abgelaufenen Jahr die Zoo-Events wie Osterspektakel (14.914 Besucher), KIDZ (9.624 Besucher) oder Halloween (9.624 Besucher). Einen Anstieg verzeichneten darüber hinaus die Tages- und Abendveranstaltungen: 561 Mal haben externe Privat- sowie Firmenkunden ihre Events in den Räumen des Zoo Leipzig durchgeführt. „Mit den Veranstaltungsräumen in Gondwanaland bieten wir zusätzlich zu unseren Locations im Zoo eine spannende Alternative für Feiern, Konferenzen und Tagungen“, freut sich der Zoodirektor über die positive Entwicklung. Mit der Kongreßhalle Leipzig erweitert sich das Angebot im kommenden Jahr darüber hinaus erneut.
Artenschutz
Die erfolgreiche Fortsetzung der Bemühungen um den Artenschutz ist in allen internationalen Projekten gelungen. Im Rahmen des Nasenfroschprojekts in Chile sind inzwischen 90 Jungtiere geschlüpft. Das Engagement auf Borneo macht ebenso Fortschritte: Rund zehn Hektar sind im Tabin-Reservat bereits aufgeforstet. Die Arbeit auf der Zuchtstation für das Sabah-Nashorn wurde erneut durch die Entsendung von Fachpersonal unterstützt. Gemeinsam mit dem Institut für Zoo- und Wildtierforschung setzt sich der Zoo Leipzig für den Erhalt des kleinsten Nashorns der Welt ein. Derzeit leben nur noch etwa 50 Exemplare. Zoodirektor Junhold betont: „Der Artenschutz gehört zu unseren ureigenen Aufgaben. Die Zeit drängt und wir freuen uns über jeden Fortschritt – in den Ländern vor Ort wie auch über Zuchterfolge bei uns im Zoo.“
Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor


Nachwuchs im Nashornstall
Weibliches Jungtier im Zoo Leipzig geboren
80-2011 / 12.12.2011

Nashorndame Sarafine ist Mutter geworden: Am Samstagnachmittag hat die Elfjährige (geb. am 10.01.2000 in Leipzig) im Zoo Leipzig ein weibliches Jungtier geboren. Beide sind wohlauf. Vater des Nachwuchses ist Ndugu (geb. 18.02.1996 in Berlin), der seit zehn Jahren in Leipzig lebt. Das kleine Spitzmaulnashorn (Diceros bicornis michaeli) ist erst das vierte Neugeborene, das in den vergangenen zwölf Monaten weltweit in Zoos erfasst wurde. Mit der erfolgreichen Nachzucht der vom Aussterben bedrohten Art leistet der Zoo Leipzig einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz. „Eine Nashorngeburt ist sehr selten und deshalb immer etwas Besonderes. Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, mit Sarafine erfolgreich zu züchten“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Auch Kurator Gerd Nötzold freut sich über den Erfolg: „Die ersten Tage sind gut verlaufen, das Muttertier kümmert sich intensiv um das Junge und wir sind optimistisch, dass die weitere Entwicklung positiv verläuft.“
Das nach etwa 15 Monaten Tragzeit zur Welt gekommene Jungtier ist der erste Nachwuchs von Sarafine. Die kleine Nashorndame wiegt nur 34 Kilogramm und ist etwa 45 Zentimeter groß. Ausgewachsene Nashörner werden bis zu 1.400 kg schwer und 1,50 m groß. Besucher können den Nachwuchs vorerst noch nicht bestaunen: Um die Mutter-Kind-Bindung nicht zu stören und das Wohl des Nachwuchses bei winterlichen Temperaturen nicht zu gefährden, bleiben die Tiere bis auf Weiteres im Stall und sind nicht auf der Außenanlage zu sehen.
Hinweis für Pressevertreter: Um die Aufzucht des Jungtieres nicht zu stören, bleibt die Mutter mit dem Nachwuchs bis auf Weiteres im Stallgebäude. Film- und Fotoarbeiten sind aus diesem Grund nicht möglich. Über einen späteren Fototermin informieren wir Sie rechtzeitig.
Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor


Quelle des Fotos: Zoo Leipzig GmbH


Gondwanaland ist eröffnet
Tropenerlebniswelt bereichert Zoo Leipzig
45-2011 / 01.07.2011

Die Tropenerlebniswelt Gondwanaland im Zoo Leipzig ist eröffnet. Die ersten Besucher strömten heute morgen kurz nach der offiziellen Freigabe der neuen Halle in den tropischen Regenwald, um die rund 300 Tiere und mehr als 17.000 Pflanzen zu entdecken. Nach mehr als drei Jahren Bauzeit ist damit das größte Projekt des Zoo Leipzig fertig gestellt und für die Öffentlichkeit freigegeben. Zoodirektor Dr. Jörg Junhold verkündete: „Ich freue mich, dass unsere Besucher nun den Regenwald mitten in Leipzig kennenlernen können. Ein Ausflug in den Zoo kann bei uns fortan mit einem Besuch in den Tropen verbunden werden.“
Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, lobte im Rahmen der feierlichen Eröffnung am Vorabend: „Die moderne Architektur und die umweltbewusste Klimatechnik des Gondwanalandes sind bemerkenswert. Sie zeigen: Der Zoo Leipzig ist auf dem richtigen Weg in die Zukunft. Das zeigt sich auch im Konzept, eine artgerechte Tierhaltung und den Schutz der Arten auf so außergewöhnliche Weise mit Bildung und Entdeckertouren zu verbinden. Innovativ und vorbildlich: So präsentiert sich das Gondwanaland - somit aus meiner Sicht zur Zeit auch eines der bedeutendsten touristischen Projekte in Deutschland.“
Auch Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, ist von Gondwanaland überzeugt: „Wenn bei der Entstehung der Tropenerlebniswelt viele unterschiedliche Akteure an einem Strang zogen, so hat das eine Ursache: Was uns hier verbindet, das ist unsere Vision, für Leipzig einen herausragenden Erlebnisort für den weltweiten Arten- und Naturschutz sowie den Klimaschutz zu schaffen.“
Mit der Eröffnung der Tropenerlebniswelt Gondwanaland vollendet der Zoo Leipzig einen großen Meilenstein auf dem Weg zum „Zoo der Zukunft“.
Zeitgleich mit der Tropenhalle ist auch das neue Parkhaus am Zoo Leipzig in Betrieb gegangen. 1375 Parkplätze stehen nun zur Verfügung.
Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor


Quelle des Fotos: Zoo Leipzig GmbH


Quelle des Fotos: Thomas Engelhardt &
pixelwomen Fotostudio
Inhaberin Andrea Kühnemann-Tärre


Quelle des Fotos: Thomas Engelhardt &
pixelwomen Fotostudio
Inhaberin Andrea Kühnemann-Tärre

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